Fachbereich Eingliederungshilfe

Als Komplementärversorger vorwiegend der umliegenden Bezirkskrankenhäuser erbringt das EWZ im Rahmen der beschützend-stationären Eingliederungshilfe alle pflegerischen, pädagogischen und therapeutischen Leistungen, die sich aus dem individuellen Hilfebedarf von chronisch kranken Menschen ergeben, deren multiple Problematiken (sog. Doppel- und Mehrfachdiagnosen, sowie Persönlichkeitsstörungen) ein fakultativ engmaschiges Setting erfordern.
Auf der Basis multidimensionaler Therapieansätze wird versucht, den Grad der krankheitsbedingt notwendigen Fremdbestimmtheit für die uns anvertrauten Klienten stufenweise zu vermindern, sei es, um Perspektiven außerhalb der geschlossenen Unterbringung zu entwickeln oder im Sinne einer Langzeiteinrichtung ein stabiles Umfeld zu schaffen, das den persönlichen Eigenheiten des Einzelnen im gleichen Maße Raum lässt, wie es den zivilisatorischen Errungenschaften der soziokulturellen Normalität Rechnung trägt.

Zielgruppe

Das EHRKO – Wohnzentrum versorgt volljährige Menschen mit erhöhtem Betreuungsbedarf, bzw. comorbider Problematik, die mit den Anforderungsprofilen von Reha – Maßnahmen oder offenen Wohnformen überfordert wären und somit auf eine beschützende Versorgung angewiesen sind.

Ausschlusskriterien

  • Akutklinische Behandlungsbedürftigkeit
  • Erhöhtes Suizidalitätspotential
  • Fremdgefährdung unter beschützenden Bedingungen bei fehlender Präsymptomatik
  • Verweigerung der ärztlich verordneten Medikation                                                                                            
  • Primäre Delinquenz
  • Sexualstraftäter